Magnetismus
Unter Magnetismus versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch, die Erscheinungen, die auftreten und auf magnetische Kräfte zurückzuführen sind. Die magnetischen Kräfte wurden erstmals in der griechischen Stadt Magnesia an Steinen beobachtet. Daher auch der Name Magnete. Die physikalische Begründung sowie genauere Forschung erfolgte aber erst durch James Clerk Maxwell im 19. Jahrhundert, der dies mithilfe der Maxwell-Gleichungen ausformulierte. Magnetismus bezeichnet also die magnetischen Kräfte in ihrer physikalischen Erscheinung. Die Forschung zog sich aber durch mehrere Jahrhunderte. Beobachtungen wurden zusammengetragen und Phänomene genauer untersucht. Später wurde dann der Unterschied zwischen Magnetismus und Elektrizität hergestellt. Die Maxwell-Gleichungen beschreiben diese magnetischen und elektrischen Felder sowie die Kräfte, die daraus resultieren.
Bei Magnetismus handelt es sich um die Eigenschaft eines bestimmten Materials, die unterschiedlichsten, magnetisch leitenden Stoffe anzuziehen. Diese Stoffe werden als "Ferromagnetische Stoffe" bezeichnet. Darunter fallen die bekannten Elemente wie Eisen, Nickel oder Kobalt. Diese "Ferromagnetischen Stoffe" können die Magnetfelder verstärken. Das Wissen rund um diese Eigenschaft macht man sich in den Eisenkernen von Spulen oder bei Transformatoren zu eigen. Magnete sind vielfach einsetzbar.
Alle Materialien, die eine Anziehungskraft - also Magnetismus - besitzen, werden als Magnete bezeichnet. Auch wenn man Magnetismus leicht erklären kann, ist es für viele schwer zu verstehen, da es nichts gibt, was man anfassen könnte. Trotz allem ist er mittlerweile überall im Einsatz, vielleicht auch ohne dass man es sich bewusst macht.